3000 Schritte mit dem OB

Idyll mitten in der Stadt: Spaziergang entlang der Bismarck-Promenade

Wer mindestens 3000 Schritte täglich geht, der macht viel für die eigene Gesundheit – diese Botschaft trug Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies nun auch in das Hansenhausviertel. Dort war er mit seiner Aktion „3000 Schritte mit dem OB“ zu Gast. Bei kurzweiligen Gesprächen, vorgetragenen Wünschen und einer Tour durch die Wälder wurden es dann schnell auch knapp doppelt so viele Schritte.

Bei Hitze und Sonnenschein ging es in den kühlen, idyllischen Wald – mitten in Marburg:
Das Hansenhausviertel ist zentral gelegen, aber auch ruhig und naturnah. Das zeigten die Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels dem Stadtoberhaupt stolz bei einem Spaziergang am späten Nachmittag.
„Ich freue mich, dass Sie mich eingeladen haben, heute mit Ihnen mindestens 3000 Schritte zu gehen“, sagte OB Spies, der die Aktion „3000 Schritte“ initiiert hat – um gemeinsam mit den Marburgerinnen und Marburgern etwas für die eigene Gesundheit zu tun, es gemeinsam zu tun und dabei ins Gespräch zu kommen.

Los ging es an diesem Montag um 17 Uhr am Bismarckturm auf Einladung der Hansenhausgemeinde und der Initiative Glaskopf, Südbahnhof, Hansenhaus. Diese treffen sich einmal im Monat um diese Zeit, um gemeinsam spazieren zu gehen – diesmal hatten sie den Oberbürgermeister eingeladen. Gemeinsam ging die Gruppe die Bismarckpromenade entlang – einen schattig gelegenen Weg unter Bäumen, der stellenweise den Ausblick auf das Schloss freigibt. Dabei brachten die Marburgerinnen und Marburger ihren ersten Wunsch vor: Das Freischneiden der Sicht auf das Schloss stellenweise zu ermöglichen und den Weg am Rabenstein winterfest zu machen. Letzteres ist laut Hans-Joachim Wölk, Vorsitzender der Hansenhausgemeinde, seitens der Stadt bereits zugesagt und freue die Spaziergänger/innen sehr. 

Der Weg führte die Gruppe auch zur einstigen Richtstätte, die einen fantastischen Ausblick auf die Marburger Altstadt bietet. Da aber nicht alle Menschen so gut zu Fuß seien, dass sie die schmale, steile Treppe zur Richtstätte erklimmen können, hat die Stadt laut Marianne Wölk, Stadtverordnetenvorsteherin und ebenfalls in der Hansenhausgemeinde aktiv, eine Ruhebank unterhalb der gemauerten Aussichtsplattform aufgestellt. Auch einen Weg dorthin hat die Stadt angelegt. „1907 wurde die Richtstätte zu einem Aussichtspunkt umgestaltet. Im Jahr zuvor wurde die Bismarckpromenade angelegt“, erklärte Hans-Joachim Wölk.

Weiter ging es für die Gruppe auch am Waldspielplatz vorbei, über den Kaffweg und den Konrad-Baier-Weg zurück zur Gerhard-Hauptmann-Schule. Im Konrad-Baier-Weg erklärten die Teilnehmer/innen, dass sie sich einen noch attraktiveren Spielplatz mit neuen Spielgeräten wünschten. Außerdem auf der Wunschliste: ein Boulesplatz auf dem Gelände an dem Weg mitten im Grünen. „Der Platz bietet sich sehr dafür an und besonders schön ist, dass sich hier dann junge und ältere Menschen gemeinsam aufhalten würden“, sagte der OB. Er erklärte, dass es aber derzeit sehr viele Wünsche aus den Stadtteilen nach Boulesplätzen gebe, die nun nach und nach abgearbeitet werden müssten.

Angesprochen wurde von den Anwohnerinnen und Anwohnern, dass sich Rollerfahrer/innen im Bereich des Spielplatzes zum Teil rücksichtslos verhielten. OB Spies erklärte, dass die Stadt derzeit eine Kampagne erarbeite, mit der bei allen Menschen – egal mit welchem Verkehrsmittel sie unterwegs sind – für mehr Miteinander, Verständnis und Rücksicht im Straßenverkehr geworben werde. „Viele wissen einfach nicht, was sie gerade falsch machen. Zum Beispiel, dass sie mit dem Auto die Radfahrer/innen nur mit mindestens 1,5 Metern Abstand überholen dürften“, so Spies. Ein entsprechendes Bewusstsein unter allen Verkehrsteilnehmer/innen zu schaffen – davon erhofft Spies sich einen dauerhafteren Effekt als durch engmaschige Kontrollen. „Kontrollen muss es natürlich auch geben – aber Bewusstseinsarbeit halte ich am Ende für erfolgversprechender, als die reine Strafe.“

Der gemeinsame Spaziergang endete dann mit einem geselligen Beisammensein in den Räumen der Hansenhausgemeinde. „Es ist ein sehr schönes Gebiet, um täglich mindestens 3000 Schritte zu gehen“, stellte der OB dort abschließend fest.

Die Aktion „3000 Schritte mit dem Oberbürgermeister“ ist Teil des Projektes „Gesunden Stadt“ Marburg. An wechselnden Orten sind alle Interessierten eingeladen, gemeinsam etwas für die Gesundheitsvorsorge zu tun und Bewegung somit zum Thema zu machen. Wer selbst die Aktion „3000 Schritte mit dem OB“ in den Stadtteil, den Verein oder die Initiative holen möchte, kann sich bei dem Projekt „Gesunden Stadt“ melden.

Bildunterschriften:
1: 3000 Schritte mit dem OB: Los ging es am Bismarckturm und von dort durch den Wald die Bismarck-Promenade entlang.
2: Von verschiedenen Punkten aus genoss Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern den Ausblick von der Bismarck-Promenade aufs Schloss.
3: Mehr Rücksichtnahme aufeinander im Verkehr und die Befestigung von Wegen waren Themen, die die Spaziergänger/innen mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (rechts) beim Spaziergang im Hansenhausviertel besprachen.
(Fotos: Stadt Marburg, Grähling)

Kontakt:
Universitätsstadt Marburg
i. A. Sabine Preisler
Pressesprecherin

Fachdienstleiterin
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
& Bürger/innen-Kommunikation
Tel.: 06421/201-1378
E-Mail: sabine.preisler@marburg-stadt.de

1 Kommentar

    • Bernd Heidenreuter on 8. Juli 2018 at 6:55
    • Antworten

    Schön, dass unser Oberbürgermeister die Bismarkpromenade sehen konnte. Leider führte der Weg nicht über den abschüssigen Weg in Richtung Cappeler Berg, so dass er nicht den vom Starkregen ruinierten Weg sehen konnte. Der ist zwischen Zugang Wendeplatz Körnerstr. und dem Bismarkplatz für Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte nicht mehr nutzbar, da er nur noch aus grobem Schotter und tiefen Rinnen besteht. Dieser Weg war immer ein wesentlicher Bestandteil der Naherholung für meine Frau im Rollstuhl. Ich hoffe, dass möglichst bald eine Reparatur stattfindet, wie um die Richtstätte herum.

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