Bismarckpromenade

Bessere Wege für Rollatoren und Kinderwagen

Neuer Schotter und mehr Bänke für die Bismarckpromenade

Marburg. Kleine Maßnahme mit großer Wirkung – einer der beliebtesten Spazierwege in der Stadt wurde in den vergangenen Wochen saniert und kann nun wieder besser auch von Menschen mit Rollstuhl und Rollator oder Kinderwagen genutzt werden. Damit erfüllt die Stadt einen Wunsch der Hansenhausgemeinde und des Seniorenbeirats.

„Bismarckpromenade“ heißt die Verbindung zwischen dem Gerichtsweg und der Cappeler Straße im Hansenhaus-Viertel, in Anlehnung an den Bismarckturm, an dem der Weg vorbeiführt. Auf der Strecke zwischen dem Gerichtsweg und dem Marie-Luise-Hensel-Weg können Spaziergänger nun wieder auf ordentlichen Wegen promenieren, wie Bürgermeister Wieland Stötzel gemeinsam mit Vertretern des städtischen Fachdienstes Klimaschutz, Stadtgrün und Friedhöfe vor Ort präsentierte.

„Viele ältere Menschen im Viertel sind nicht mehr so gut zu Fuß und vor allem wenn es geregnet hat, waren die Wege schlammig“, erläuterte Stötzel die Notwendigkeit einer Sanierung. Es habe sich Matsch und Humus angesammelt. Bei einem Ortstermin im Frühjahr hatten sich die Verantwortlichen die Wege angesehen und dabei auch gleich die Sitzgelegenheiten in Augenschein genommen. Diese wurden nun ebenfalls zum Teil ausgebessert, zum Teil erneuert oder an einen anderen Standort versetzt, wie die Stadtverordnetenvorsteherin und zweite Vorsitzende der Hansenhausgemeinde Marianne Wölk erklärte.

Insgesamt sieben Bänke stehen zum Ausruhen auf der Strecke zur Verfügung. Eine befindet sich direkt unterhalb der alten Schwertrichtsstätte Rabenstein, von der aus man einen wunderbaren Blick auf Marburg und das Schloss hat. Weil die Richtstätte aber nur über Stufen und nicht barrierefrei zu erreichen ist, entstand beim Ortstermin die Idee, eine Bank unterhalb zu platzieren, von der aus man den Blick – wenn auch etwas eingeschränkt – ebenfalls genießen kann, so die Leiterin des Fachdienstes Klimaschutz, Stadtgrün und Friedhöfe Marion Kühn.

Die zuständige Sachbearbeiterin des Fachdienstes Silvia Vignoli erklärte, dass man nun nur noch ein wenig Regen benötige, damit sich der Schotter verfestige: „Kein Platzregen, der wäre kontraproduktiv, ein möglichst sanfter Regen“. Die so genannten „Nullanteile“ im Schotter, der verschiedene Körnungen enthält, sorgen dann dafür, dass der Untergrund fester wird. Die bisherigen Maßnahmen in Höhe von 7.000 Euro werden von der Stadt finanziert. Und nach dem Hinweis eines Rollstuhlfahrers, der immer im Hansenhaus-Viertel unterwegs ist, wurde gleich noch ein Folge-Auftrag vergeben, um einen weiteren Abschnitt des Weges zu sanieren, der sich ebenfalls in einem schlechten Zustand befindet.

Der Weg ist saniert, eine neue Bank steht unterwegs der alten Schwertrichtstätte an der Bismarckpromenade. Bürgermeister Wieland Stötzel (2. v. l.), Stadtverordnetenvorsteherin Marianne Wölk (v. l.) Marion Kühn und Silvia Vignoli vom Fachdienst Klimaschutz, Stadtgrün und Friedhöfe freuen sich über das Ergebnis der Sanierungsmaßnamen im Hansenhaus-Viertel. (Foto: Nadja Schwarzwäller, i.A.d. Stadt Marburg)

 

Universitätsstadt Marburg
i. A. Sabine Preisler
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